Handtherapie
Nichts ist in unserem Alltag so wichtig wie die Funktion und Wahrnehmungstätigkeit unserer Hände. Fühlen, Schreiben, Streicheln, handwerklich tätig sein, arbeiten am PC, Klavier spielen; ohne Hände wäre unser Leben nicht vorstellbar. Komplexe Strukturen; Knochen, Muskeln, Sehnen und Nerven bilden ein Gefüge, den kompliziertesten Körperteil des Menschen.
Doch bereits schon kleinste Verletzungen können diese Funktionen und damit das Berufsleben und den Alltag einschränken.
Die Handtherapie umfasst die Rehabilitation von Patienten mit angeborenen, traumatischen und degenerativen Erkrankungen der oberen Extremität und deren Auswirkungen.
Zum Beispiel:
- z. B. Karpaltunnelsyndrom
- Z. n. Traumata, Frakturen ect.
- Z. n. Amputationen
- Sehnen- und Nervenverletzungen
- Deformitäten, Arthrose
- Störung der Grob- u. Feinmotorik
- Stoffwechselerkrankung
- z.B. M. Sudek, etc.
- Rheumatische Erkrankungen
- Luxationen
- Verbrennungen
- Dupuytrensche Kontraktur
Das Ziel der handtherapeutischen Maßnahmen ist, dem Patienten frühere Tätigkeiten weitestgehend wieder zu ermöglichen um seinen häuslichen, sozialen und beruflichen Anforderungen wieder gerecht zu werden.
Die Behandlungsmethoden:
- Forced use, Bobath, Manuelle Therapie
- Paraffin, Eisbehandlung, Narbenbehandlung
- Funktionelles Training, Alltagstraining
- Schienenversorgung
- Hilfsmittelversorgung u. –anpassung
- Kraftaufbau u. funktionelle Ausdauer
- Maßnahmen zur Desensibilisierung u .Sensibilisierung
- Narbenbehandlung
- Ödemreduktion
- Schmerzhemmung
- thermische Anwendungen
- Training der Feinmotorik und Graphomotorik
- Selbsthilfetraining im Bereich ADL (Aktivitäten des täglichen Lebens)